Trotz Erkältungszeit gesund durch den Herbst: was jeder selbst tun kann

Dieses Jahr sind wir in Rheine genau wie fast in ganz Deutschland wirklich verwöhnt worden mit einem langen und warmen Sommer. Doch in den letzten Tagen merkt man deutlich, was einem der Kalender längst sagt: es ist Herbst. Mit dem Herbst kommen das windige, kalte und teilweise regnerische Wetter und damit auch die Erkältungszeit.

Was man über Erkältungen wissen sollte

1. Was ist eine Erkältung?

Auch wenn eine Erkältung oft als grippaler Infekt bezeichnet wird, ist sie nicht die echte Grippe (Influenza). Erkältungssymptome wie Hals- und Kopfschmerzen, Husten und Schnupfen werden oft begleitet durch Schlappheit und Müdigkeit. Eine Erkältung ist eine Infektion, die von Viren verursacht wird. Sie heißen Rhino-, Adeno- oder Corona-Viren und werden durch Tröpfchen- oder Schmierinfektionen übertragen.

2. Kälte macht es den Viren leichter

Dass Menschen grade im Herbst und Winter an Erkältung erkranken, kann man leicht verstehen, wenn man sich mit den Vorlieben der Viren beschäftigt. Sie können beispielsweise bei Kälte besser überleben und sich auch besser vermehren. Unsere Bronchial- und Nasenschleimhaut sind gleichzeitig angreifbarer, denn ihr Selbstreinigungsmechanismus wird reduziert. Das hat zur Folge, dass sich die Atemwege verengen und sich Krankheitserreger besser festsetzen können.

3. Heizungsluft schwächt die Nasenschleimhaut

Kalte Luft kann weniger Wasser aufnehmen als warme, so auch entsteht der Herbst- und Winternebel. Die kalte Winterluft wird in unseren Wohnungen und Häusern dann auf 20° C erwärmt und kann dann wieder mehr Wasser aufnehmen – sie hat „Durst“ und entzieht unseren Schleimhäuten Wasser. Diese Austrocknung der Schleimhäute wiederrum macht es den Viren leichter.

4. Kalte Füße = geschwächter Nasen-Rachen-Raum

Vielfach ist bekannt, dass kalte Füße das Risiko für eine Erkältung erhöhen. Auch das ist erklärbar, denn es besteht eine direkte Verbindung zwischen unseren Füßen und dem Nasen-Rachen-Raum. Daher sinkt mit der Temperatur der Füße direkt auch die Durchblutung in Nase und Hals. Da das Immunsystem umso effektiver arbeitet, je höher die Körpertemperatur ist, schwächt auch dies unsere Abwehr gegen Erkältungsviren.

Wie kann ich eine Erkältung vermeiden?

1. Händewaschen und desinfizieren

Viren können nur Personen angreifen, wenn sie Berührung mit dem Körper haben. Diese Tröpfen- oder Schmierinfektion passiert beim Händeschütteln, Umarmen oder Küssen. Wer das Risiko einer Krankheitsübertragung verringern möchte, sollte sich also öfter die Hände waschen oder sogar desinfizieren. Man kann auch größere Menschenansammlungen vermeiden oder sogar einen Mundschutz zu tragen, wie es auch im Ostasiatischen Raum üblich ist, um Familienmitglieder zu schützen.

Unser Tipp: eine Anti-Erkältungs-Aktion im Unternehmen starten. Gemeinsam genutzte Räume wie Küche, Besprechungsraum und Toiletten, enger Kontakt in Gesprächen und trockene Heizungsluft sind Gründe, die Ansteckung am Arbeitsplatz begünstigen. Speziell für Büros bietet die EinSteinApotheke Beratung zur Anti-Erkältungs-Aktion an.

2. Viel Trinken und Raumluft befeuchten

Grade im Herbst und Winter ist es wichtig, viel zu trinken. Die Flüssigkeit pflegt unsere Schleimhäute, die durch trockene Heizungsluft ausgetrocknet werden. Zusätzlich sollte man die Raumluft befeuchten.
Unser Tipp: Wenn Sie die Luft befeuchten, können Sie gleichzeitig für einen angenehmen und gesunden Raumduft sorgen: Beispielsweise mit Eukalyptus, das wirkt entzündungshemmend und schleimlösend in den Atemwegen, antibakteriell und antiviral.

Aber Vorsicht: Kinder unter 2 Jahren oder Asthmatiker reagieren eventuell empfindlich. Für diese eignet sich ein Lavendelöl. Dies wirkt entspannend und harmonisierend und eben auch entzündungshemmend und desinfizierend. Raumdüfte und Auskunft rund um Ihre Wirkung bekommen Sie in unserer Apotheke.

3. Fußbad – aber richtig!

Wie oben beschrieben sind grade warme Füße gut um die Abwehrkräfte in Hals und Nase zu stärken. Wer eine beginnende Erkältung oder eine Nasennebenhöhlenentzündung bemerkt, kann mit dem Fußbad gezielt gegenwirken. Dabei sollten sie die Füße am besten bis zu den Waden in das Fußbad tauchen.

Unser Tipp: Sie können den Effekt mit einem Badezusatz im Fußbad verstärken. Besondere antibakterielle, immun-modellierende Effekte hat beispielsweise ein Senfmehl-Fußbad, welches stark durchblutungsfördernd wirkt. Bei der Wahl des besten Bads für Ihre Füße beraten wir sie gerne.

4. Ordnung im Kopf

Grade wenn der Advent den Herbst ablöst, haben viele Menschen mit erhöhtem Stress zu kämpfen. Eine „seelische Ordnung“ zu halten und belastenden Stress zu vermeiden und sich Erholungsphasen einzuräumen ist oft nicht so einfach. Wenn dann noch wenig Schlaf hinzukommt, macht sich der Stress vielfach in einer Schwächung des Immunsystems bemerkbar. Sorgen Sie für genug Pausen und gönnen sich ausreichend Zeit für sich.

Unser Tipp: Ein Entspannungstee oder der oben bereits angesprochene Raumduft können Sie dabei unterstützen. Raumdüfte und Auskunft rund um Ihre Wirkung bekommen Sie in unserer Apotheke.

…vieles mehr ist möglich

Soweit unsere heutigen Tipps. Wir hoffen, dass Sie für sich die ein oder andere Neuigkeit rund um das Thema Erkältungen mitnehmen konnten. Natürlich ist es nur eine Auswahl – viele weitere Tipps und Strategien können Sie gesund durch den Herbst und Winter bringen. Aber mit unserer Mischung haben wir versucht, die schönsten und einfachsten Ideen für sie zusammen zu stellen. Über Ihre Fragen und Anregungen freuen wir uns – gern direkt in der Apotheke vor Ort.